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Chobe National Park

Der Chobe Nationalpark wurde 1967 als erster Nationalpark in Botswana gegründet. Im Gebiet des Parks existierte eine größere Siedlung, die nach und nach ausgedünnt wurde. Seit 1975 leben keine Menschen mehr im Park. Durch Erweiterungen in den Jahren 1980 und 1987 erreichte der Park seine heutige Ausdehnung von 10.566 km². Er ist Teil des geplanten grenzüberschreitenden Schutzgebiets "Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area".

Der Nationalpark wurde nach dem Fluss Chobe benannt, der die Nordgrenze des Parks bildet. Der Chobe kommt aus Angola, er wird dort Kuando River genannt. Der Chobe Nationalpark ist für seine riesigen Elefanten- und Kaffernbüffel-Herden bekannt, außerdem stellt er den südlichsten Lebensraum für den Puku dar.

In der Trockenzeit 2004 sammelten sich etwa 30.000 Elefanten im Nationalpark. Im Jahr 2009 ergaben offizielle Zählungen rund 120.000 Exemplare. Im Gebiet des Savuti-Flusses werden junge und halbwüchsige Elefanten besonders während der Dürreperioden regelmäßig zur Beute von Löwen. Der Nationalpark beherbergt darüber hinaus zahlreiche weitere Goßtierarten wie Leier-Antilopen, Streifengnus, Elen-Antilopen, Kudus und Impalas.