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Kaokoveld

Das Kaokoland (heute meist als Kaokoveld bezeichnet) ist eine rund 50.000 km² große trockene Region im Nordwesten Namibias. Sie grenzt im Westen an die Skelettküste, im Norden an den Grenzfluss zu Angola, den Kunene (Epupa-Fälle), Ruacana, im Osten an das ehemalige Ovamboland (heute Omusati-Region) und im Süden an das Damaraland. Bei weniger als 350 mm jährlichem Niederschlag ist im Kaokoland kein Ackerbau möglich. Die hier lebenden Himba und Herero leben entsprechend traditionell als Jäger und Sammler oder Viehzüchter (Bauern).

Das Kaokoland ist bekannt für seine konsequente Bekämpfung der Wilderei und inzwischen wieder reichen Wildbestand: besonders zu erwähnen sind die wieder häufiger vorkommenden Nashörner (nicht zuletzt ein Verdienst des „Save the Rhino Trust“) und Wüstenelefanten. Man streitet sich noch darüber, ob es sich dabei bereits um eine eigenständige Unterart oder nur um eine seit Jahrzehnten dort sesshafte und angepasste Gruppe der afrikanischen Elefanten handelt.

Auf jeden Fall unterscheidet sich deren Verhalten in vielfacher Hinsicht von dem ihrer in den afrikanischen Savannen lebenden Artgenossen. Die Unzugänglichkeit des Gebietes einerseits und die Bekämpfung der Wilderei andererseits haben zu einem stetigen Anwachsen der Elefantenbestände im Kaokoveld geführt. Mancherorts stellen die von den Elefanten verursachten Schäden schon wieder ein Problem dar.

Verkehrstechnisch ist die Region nur schlecht erschlossen, das heißt abseits der wenigen Hauptverbindungen nur mit Allradfahrzeugen und GPS-Navigation zu befahren. Der Van Zyls-Pass gilt beispielsweise als die „hohe Schule“ der Geländefahrer, ist aber auch von Kennern nur in Ost-West-Richtung, also bergab zu bewältigen. Eine verhältnismäßig einfachere Strecke führt von Okongwati an die Epupa-Fälle.

Gerade weil diese Strecke zumeist im Kriechtempo bzw. mit maximal 20-30 km/h befahren werden kann, vermag man einzutauchen in die Welt der Himba (Wasserholen an Quellen, Überwachung des Viehs, abendliche Lagerfeuer, Fortbewegung entlang der Straße, wie auch Fahren per Anhalter).