Livingstone

Livingstone ist die Hauptstadt der Südprovinz der Republik Sambia, am Sambesi sehr nahe den Viktoriafällen gelegen.

Die Stadt entstand 1904, als die Victoria Falls Bridge fertiggestellt worden war. Sie wurde nach David Livingstone benannt und war 1911-1935 die Hauptstadt von Nordrhodesien. Livingstone behielt nach der Unabhängigkeit als einzige Stadt in Sambia ihren Namen, als Alternativname hat sich Maramba etabliert. Sie hat rund 110.000 Einwohner (2005) und grenzt an den 66 km² großen Mosi oa Tunya-Nationalpark. Sie ist Sitz der Verwaltung des gleichnamigen Distrikts mit 103.219 Einwohnern (Volkszählung 2000).

Livingstone hat gute Straßen- und Bahnanbindung nach Süden (Simbabwe), Westen (Trans Caprivi Highway) und Norden (Lusaka, Copperbelt). Die Stadt lebt stark vom Tourismus, da sie Ausgangspunkt für Touren zu den Viktoriafällen ist und von den Angeboten der vielen Veranstalter im simbabwischen Teil von Victoria Falls profitiert (wie beispielsweise Bungeespringen von der Eisenbahnbrücke oder Wildwasserrafting).

In Livingstone steht das Livingstone-Museum, das 1930 gegründet wurde und auch archäologische Fundstücke aus Ingombe Ilede ausstellt, die aus der Zeit des Munhumutapa-Reiches stammen.