Mana Pools Nationalpark

Der Mana Pools National Park ist ein Naturschutzgebiet im Norden Simbabwes. Es ist Teil einer Region des unteren Sambesi, in der sich die Flutebene nach jeder Regenzeit in eine weite Fläche von Seen verwandelt. Während der Zeit in der die Seen allmählich austrocknen und der Wasserstand dementsprechend abnimmt, zieht diese Region viele große Tiere auf der Suche nach Wasser an und ist somit eine der bekanntesten Wildbeobachtungsregionen Afrikas. Der Mana Pools Nationalpark ist dabei von einer so großen Bedeutung, daß er zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Mit 2.500 Quadratkilometern Flussufer, Inseln, Sandbänken und Pools, flankiert von Wäldern aus Mahagoni, wilden Feigen, Ebonies und Affenbrotbäumen, ist Mana Pools einer der am wenigsten entwickelten Nationalparks im südlichen Afrika. Mana Pools National Park wurde Anfang der achtziger Jahre vor der Errichtung eines Wasserkraftwerkes, bei dem das gesamte Gebiet überflutet worden wäre, gerettet. Der Park hat die landesweit größte Konzentration an Nilpferden und Krokodilen. In der  Trockenzeit findet man hier auch große Vorkommen an Säugetieren, wie beispielsweise  Elefanten und Büffel.

Die Landschaft wird vom wechselnden Wasserstand des Sambesi geprägt. Es gibt Uferlandschaften, Inseln, Sandbänke und Tümpel. Das Gebiet ist daher sehr beliebt zur Beobachtung von Großwild, wie beispielsweise Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden und Geparde.