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Momente, die bleiben – Reitsafari im Okavango Delta
Posted on 19th October 2026
(ein Beitrag von Steffi Presske)
Es gibt Momente in jedem Leben, die uns prägen: gute und schlechte Momente. Momente, in denen wir Schmerzen erleben, Abschied von geliebten Menschen nehmen, einen Job verlieren oder anderes durchmachen. In solchen Momenten greifen wir auf schöne Erinnerungen zurück, in denen wir Besonderes erleben durften, uns frei gefühlt haben und einfach nur „sein durften“.
Einer dieser Momente war für mich eine Reitsafari im Okavango Delta, im Macatoo Camp. Ich bin kein guter oder versierter Reiter, aber die Neugier siegte und hat mir erlaubt, die langen, mehrstündigen Ausritte mit der Gruppe und den Guides gut mitzuhalten.
Begleitet von erfahrenen Reit-Guides, die im Delta aufgewachsen sind, führten unsere Ausritte vorbei an dichten Mopane-Wäldern, entlang tiefer, sich schlängelnder Wasserkanäle und über offene Schwemmebenen in der Savanne. Im Sattel konnten wir diese einzigartige Landschaft auf ganz besondere Weise erkunden und erleben. Entlang riesiger Elefantenherden mit ihren Jungen, haushohen, stolzen Giraffen und knurrenden Büffelherden galoppierten wir dahin.
Auf dem Rücken meines kraftvollen Pferdes fühlte ich mich frei wie der Wind und völlig unantastbar. Bei jeder Bewegung spürte ich seine angespannten Muskeln und die geweiteten Nüstern, hörte das rhythmische Trappeln der Hufe und gab mich diesem Moment wie einem Mantra hin.
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Wir kamen auf eine Lichtung zu einer gut überschaubaren Flutfläche, die teilweise nur kniehohes, kristallklares Wasser hielt. Schon der Anblick war atemberaubend …
Die Reitergruppe galoppierte Schulter an Schulter mit unseren Pferden in den Sonnenaufgang hinein, durch das Wasser. Die Hufe klatschten auf die Wasseroberfläche, um dann aber auch sofort sicheren Halt auf dem Untergrund zu finden und sich kraftvoll nach vorne zu setzen. Es war einzigartig. Die Reiter jauchzten vor Euphorie und die Pferde wieherten freudig, angetrieben durch die freigesetzte Lebensfreude und Energie. Man ist plötzlich mittendrin und Teil dieser Welt und verschmilzt mit ihr!
Abends spielte unsere Gruppe Jenga, wir lachten viel und tauschten Geschichten aus. Obwohl wir aus Frankreich, Amerika, Deutschland, Argentinien und vielen anderen Ländern kamen, verband uns die gemeinsame Freude an der Natur und den Pferden augenblicklich – und ließ alle Grenzen verschwimmen

























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